RAUBTIERPROJEKT IN UGANDA


Ein prächtiger Löwe aus Uganda - wie lange wird es sie noch geben?
Seit über zwei Jahren unterstützt die AWC nun das Raubtier-Forschungs-Projekt in Uganda. Dr. Ludwig Siefert ist Projektleiter vor Ort. Er ist Dozent an der Universität in Kampala und setzt sich mit seinen Studenten für den Erhalt der Raubtierpopulationen in Uganda ein. Mit seinen Feldforschungen sammelt er Daten für die Umsetzung von Schutzmaßnahmen.

Die AWC zahlte Gehälter, lieferte technisches Zubehör und will nun ein Allradfahrzeug für das Projekt bereitstellen. Lesen Sie mehr...


Das Raubtier-Projekt in Uganda - Berichte
Eine Bildergalerie aus Uganda
Zoologische Betrachtung von Raubtieren
Bücher zum Thema
Der Anfang
Im Oktober 2000 kam es zum Kontakt mit Dr. vet. Ludwig Siefert, welcher Wildtierarzt & Referent der Universität in Kampala, Uganda ist. Er gründete das Raubkatzenschutzprogramm (Large Predator Project - LPP) in einigen National Parks Ugandas. Der Kontakt wurde zustande gebracht durch Peter Möller - der bekanntlich mit seiner Bruder Wilhelm den Queen Elisabeth Nationalpark in Uganda wieder aufgebaut hat.
Ludwig Siefert erläuterte AWC-Vorstand Armin Hofmann die gegenwärtige prekäre Situation, mit welcher er und seine Mitarbeiter des LPP Programms tagtäglich konfrontiert sind. Es fehlt selbst an grundsubstanziellen Ausrüstungsgegenstände wie z. B.:

    arbeitsgerechter Kleidung: Stiefel, Hosen, T-Shirts, Sweat-Shirts, regendichte Jacken

    Datenerfassungsgeräte: Laptops, passende Drucker, Speichermodule, Datenkabel, Software

    GPS Geräte mit Datentransferkabel, Nachtsichtgeräte, Handys, Sprechfunkgeräte

Bedingt durch den täglichen Einsatz im afrikanischen Buschland sind natürlich einige Ausrüstungsgegenstände nur begrenzt einsatzfähig und müssen nach einer gewissen Zeit gegen neue Geräte ausgetauscht werden.
Aus den genannten Gründen sagte auch AWC Vorstand Armin Hofmann die Unterstützung des Raubkatzenschutzprogramms durch die AWC zu.
Es wurde ein Situationsbericht von Herrn Dr. Siefert aufgestellt, der inhaltlich die gegenwärtige Population der Großkatzen in den verschiedenen ugandischen Parks ebenso wie die Probleme dieser Populationen nannte - wie z. B. diverse Krankheiten (Staube, Tollwut) die von den Hirten mit ihren Hunden in die Parks eingeschleppt werden. Ebenso stellt die Wilderei und Vergiftung eines der größten Probleme dar.
Herr Dr. Siefert führte sehr deutlich auf, wie schlimm die Situation tatsächlich ist, so sind z.B. die Löwen im Lake Mburu Nationalpark komplett verschwunden (die letzten wurden durch einheimische Landwirte vergiftet). Im Queen Elisabeth Nationalpark ist die Hyänenzahl um mehr als 80% zurückgegangen (in dieser Region grassiert sehr stark die Staube) und für den Kidepo Nationalpark musste eine komplette Statistik erstellt werden.

Die AWC legt los
Basierend auf diesem Situationsbericht erstellte die AWC einen Unterstützungsplan, mit welchen Mitteln und Möglichkeiten die AWC dem LPP Programm sofort und unbürokratisch seine Unter- Stützung zukommen lassen konnte. Hieraus erfolgte im Jahr 2001 ein Maßnahmenpaket durch die AWC für das Raubkatzenschutz programm LPP in Uganda wie folgt:
    Finanzierung einer einheimischen Biologin als Projektleitung für die Erstellung einer Statistik im Kidepo Nationalpark.

    Bereitstellung von 3 GPS Geräten mit der passenden Software

    Bereitstellung einer Videocamcorderausrüstung mit passendem Film und Akkumaterial

    Nachtausrüstungsgegenstände wie Taschenlampen und Suchscheinwerfer

    Kleidungsausrüstung, Sweat-Shirts, T-Shirts, Hosen und Stiefel

    Bereitstellung eines Laptops mit der passenden Software

Mit diesen Maßnahmen der AWC waren die Arbeiten für das Jahr 2001 für den Kidepo und Lake Mburu Nationalpark sichergestellt!

Es geht weiter, wir brauchen mehr...
Eines der größten Probleme mit welchen die Biologen und Artenschützer täglich zu tun haben, ist die mobile Einsatzmöglichkeit. Das LPP Projekt hat nur zwei Fahrzeuge für insgesamt 5 Nationalparks zur Verfügung und begründend hierauf kann natürlich die sehr wichtige Arbeit nur im begrenztem Umfang durchgeführt werden.
Bei einem weiteren Gespräch zwischen dem Vorstand der AWC und Herrn Dr. Ludwig Siefert wurde deshalb ein weiterer fortführender Bedarfsplan erstellt, mit welchen die AWC das ugandische Schutzprogramm unterstützen möchte.
Folgend haben wir die dringend benötigten Ausrüstungsgegenstände aufgeführt:

    2 Allradfahrzeuge (gebraucht in Uganda) á 7.500 Euro = 15.000 Euro
    4 Stück Laptops (gebraucht) á 1.000 Euro = 4.000 Euro
    1 Stück Wasserpumpe ( für Wasserversorgung) = 6.000 Euro
    4 Stück Stromgeneratoren (mobil mit Dieselversorgung) á 1.100 Euro = 4.400 Euro
    3 Stück Canvaszelte ( für Einsatz mehrerer Tage im Busch) á 1.500 Euro = 4.500 Euro
    2 Sätze Datenperipheriegeräte á 1.250 Euro = 2.500 Euro
    Gesamtfinanzierungsbedarf = 36.400 Euro

Für diesen Finanzierungsbedarf sucht die AWC nun dringend Sponsoren!!!
    Wir bieten unseren Sponsoren die Garantie das die finanzielle Unterstützung ganz diesem Projekt zukommen wird.
    Die Überwachung der Spenden übernimmt komplett die AWC - das Geld wird nur für die benötigten Hilfsgüter eingesetzt.
    Weiter stellen wir unseren Sponsoren Photomaterial von der Übergabe der Hilfsgüter mit dem Verweis auf den Sponsor zur freien Verfügung bereit.

Zögern Sie nicht und unterstützen Sie die AWC nun gemeinsam das ugandische Raubkatzenschutzprojekt zu erhalten. Ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres gemeinsamen Planeten!!!!



© Association for Wildlife Conservation e. V.,
Bilder: Uganda Large Predator Project, div. Fotografen